Risiken einer Nasenkorrektur

Eine Nasenkorrektur ist eine Operation – entsprechend sollten sich die Patienten schon vorher über die Risiken einer Nasenkorrektur im Klaren sein. Zum einen gehören die üblichen Risiken eines chirurgischen Eingriffs dazu. Schmerzen nach der Operation, eine unerwartete Schwellung oder eine zurückbleibende Narbe sind nur einige der Probleme, die danach auch über eine längere Zeit anhalten können. Zum Beispiel auch Störungen in der Wundheilung können auftreten, wenn sich die Heilung der Operationswunde über einen längeren Zeitraum hinzieht als ursprünglich erwartet.

Schließlich gilt es zu berücksichtigen, dass eine Operation der Nase – unabhängig vom eigentlichen Umfang – unter Narkose durchgeführt wird. Jede Narkose ist ein tiefgehender Eingriff in den gesamten menschlichen Organismus und ist deshalb nicht zu unterschätzen. Es wird in der Regel einige Tage dauern, bis Körper und Kreislauf eine Narkose – unabhängig davon, ob es sich um eine lokale Betäubung oder eine Vollnarkose handelt – wieder vollständig abgebaut und sich von den Strapazen erholt haben. Letztlich ist jede Operation nicht nur mit physischen sondern auch mit psychischen Belastungen verbunden – auch, wenn der Patient sich noch so sehr auf das zu erwartende Ergebnis freut.

Eine zusätzliche Komplikation wäre zum Beispiel die Bildung von Kallus, hierbei handelt es sich um eine Knochenwucherung an der Bruchstelle der operierten Nase. In diesem Fall bildet sich Knochen- oder Narbengewebe an der Operationsstelle, das sich unter Umständen nur langsam durch massieren der Stelle, durch eine Ultraschallbehandlung zurückbildet oder nur durch eine Nachkorrektur entfernt werden kann.

Diese Risiken einer Nasenoperation gilt es in jedem Fall vor der Operation zu bedenken, denn sie sind keinesfalls sicher auszuschließen. Gerade wenn Sie eine Nasen-Op aus kosmetischen Gründen in Erwägung ziehen, sollten Interessenten diese und weitere möglichen Risiken vorab klären und überdenken.