Nasennachkorrektur (Nasennachoperation)

Eine Nasennachkorrektur ist erforderlich, wenn der Patient mit dem Op-Ergebnis nicht zufrieden ist. Nach etwa einem Jahr sollte der Operierte frühestens eine Nasennachoperation in Betracht ziehen, denn so lange kann sich die Nase nach dem chirurgischen Eingriff verändern und regenerieren. In den ersten Monaten sind es oft nur Schwellungen, welche asymmetrische Nasenflügel oder einen Höcker zum Vorschein bringen, die Nase schief aussehen lassen oder die Nasenatmung vorübergehend beeinträchtigen. Dies verunsichert verständlicherweise den Patienten und bereitet dem ein oder anderen schlaflose Nächte, in den meisten Fällen sind die Sorgen jedoch unbegründet und der Operierte kann sich im besten Fall letztendlich über seine schöne neue Nase freuen.

Eine Nach-Op sollte nur von einem Spezialisten durchgeführt werden, der ganz besonders mit Nasennachkorrekturen vertraut ist, denn eine Nachkorrektur ist auf Grund der Erst-Op meist schwieriger, weil die Anatomie der Nase verändert und das Gewebe durch den Heilungsprozess vernarbt wurde. Sollte der Patient eine Nachkorrektur vom selben plastischen Chirurgen wünschen, fallen gewöhnlich keine Kosten an, diese werden bereits in der ersten Operation mit einkalkuliert.

Wenn sich Patienten die Nase nachkorrigieren lassen, führt der plastische Chirurg dabei Narbenreduktionen, Gewebeentfernungen, Strukturglättungen bis hin zu Korpel- und Weichgewebe-Transplantationen oder das Setzen von Implantaten durch.
Eine Nasen-Nach-Op erfolgt je nach Indikation lokal oder unter Vollnarkose mit einer Dauer von 30 Minuten bis 180 Minuten.